DAS REGLEMENT DER GRANDS CRUS VON VETROZ

Das Traubengut für die Grands Crus Weine muss Charakter aufweisen und aus erstrangiger Qualität bestehen, schlicht und einfach das Beste vom Besten aus dem Weinberg mit Ursprungsbezeichnung.

Untenstehend die wichtigsten Artikel aus dem Reglement von Vétroz. Die Weinbaukriterien werden durch eine Expertenkommission kontrolliert, die sich auf jede Grand Cru Parzelle begibt.

Die Kriterien der Weinbereitung werden durch die Degustationskommission strengstens kontrolliert. Nur Weine, die mindestens 18 von 20 Punkten erzielt haben, erhalten das Gütezeichen „Grand Cru von Vétroz".

1. Festlegung des Grand Cru Areals von Vétroz
Chasselas und Amigne: Ausschliesslich Hänge der 1. Zone.
Pinot Noir und Gamay: Ausschliesslich 1. und 2. Zone des Weinbergs Vétroz
2. Rebsorten
Chasselas, Amigne, Gamay und Pinot Noir
3. Rebalter
Ab dem 7. Jahr, einschliesslich das Pflanzjahr.
4. Pflanzungsdichte
Mindestens 7'000 Stöcke pro Hektar.
6. Ertrag
Der erlaubte Höchstertrag entspricht dem des AOC-Beschlusses, unter Ausschluss der Toleranzgrenze.
7. Düngen und Schädlingsbekämpfung
Es gelten die Normen der Vereinigung Vitival, unter Berücksichtigung der Kriterien der integrierten Produktion.
11. Öchslegrade bei der Ernte
min. max.
Chasselas 76 85
Amigne 93.7 unbegrenzt
Gamay 87.4 97.4
Pinot noir 90.1 99.2
12. Aufzuckern
Das Aufzuckern ist für die Weissweine strengstens verboten und für die Rotweine auf 1% Vol. Alkohol limitiert.
13. Verschnitt und Auffüllen
Verboten
20. Recht auf die Ursprungsbezeichnung
Recht auf die Ursprungsbezeichnung „Grand Cru von Vétroz": Ausschliesslich für Weine mit Traubengut, die durch ein Mitglied der Vereinigung der Einkellerer von Vétroz eingekellert und abgefüllt wurden. Es müssen sämtliche Punkte des Reglements eingehalten werden, um Anspruch auf das Gütezeichen „Grand Cru" zu haben.